Bootskran mieten: Yacht & Segelboot sicher hebenBootskran-Guide 2026
Für eine 10-m-Yacht mit 4–6 t Verdrängung reicht ein Mobilkran 35–50t ab 500€/Einsatz. Größere Yachten ab 12 m brauchen einen Mobilkran 80–100t ab 1.000€. Dieser Guide zeigt Ihnen die richtige Krangröße nach Bootslänge und Gewicht, was Sondergurte und Krantraversen extra kosten und wie Sie den Saison-Vorlauf richtig planen.
Stand: Mai 2026 · Alle Preise netto, Richtwerte
1. Wann brauchen Sie einen Bootskran?
Boote werden in Deutschland in vier typischen Situationen gekrant: Frühjahrs-Krängung (Boot vom Winterlager zurück ins Wasser), Herbst-Auswasserung (Boot aus dem Wasser ins Winterlager), Trailer-zu-Wasser-Transfer an einem Gewässer ohne Slipstelle und Boots-Übergabe beim Kauf oder Verkauf. In allen vier Fällen ist die Frage nicht „Kran ja oder nein?", sondern „welcher Kran und zu welchem Preis?".
Drei Szenarien decken über 90% der Anfragen in Österreich ab:
Privater Bootseigner
Saisonale Krängung am Bodensee, an der Müritz oder an der Ostsee. Typisch: 8–12-m-Yacht, 1–2 Einsätze pro Jahr, einzelne Buchung.
Marina & Yachtclub
Sammel-Auswasserung im Oktober oder Sammel-Krängung im April für 20–80 Mitgliedsboote. Saisonvertrag mit Mobilkran-Anbieter, oft Wochenmiete.
Bootshändler & Werft
Demo-Boot, Verkaufsübergabe oder Reparatur-Annahme. Einzelhübe, oft kurzfristig — Vorlaufzeit 1–3 Tage statt der üblichen 2–4 Wochen in Spitzenzeiten.
Ein Hafenkran (fester Bootslift) ist bei regelmäßigem Wassergang günstiger, aber an den Hafen gebunden. Mobilkran ist flexibler — und in vielen Binnen-Standorten und kleinen Marinas die einzige Option.
2. Welcher Kran für welches Boot?
Die Krangröße ergibt sich aus Verdrängung (Gewicht) und Reichweite (Hub-Auslage). Für die Auslage gilt: zwischen Kran-Standort und Bootsmittelpunkt müssen 4–8 m frei bleiben — das wirkt sich stark auf die nötige Krangröße aus. Hier eine Übersicht für typische Boote:
| Boot | Länge | Gewicht | Empfohlener Krantyp | Einsatzkosten |
|---|---|---|---|---|
| Schlauchboot, Jolle, Beiboot | bis 5 m | bis 1,5 t | Minikran 8–15t | 200–400€ |
| Sportboot, kleine Motoryacht | 5–8 m | 1,5–3 t | Mobilkran 25–35t | 350–600€ |
| Mittlere Yacht (Segel oder Motor) | 8–12 m | 3–7 t | Mobilkran 50t | 500–1.000€ |
| Große Yacht, Hochseesegler | 12–16 m | 7–15 t | Mobilkran 80t oder Autokran 100t | 1.000–2.000€ |
| Schwere Motoryacht / Stahlyacht | 16–20 m | 15–25 t | Autokran 100–200t | 1.500–3.000€ |
| Sondergröße / Sonderform | 20 m+ | 25 t+ | Autokran 200t+ oder Raupenkran | 3.000–8.000€ |
Einsatzkosten beziehen sich auf einen kurzen Hub (1–3 Stunden) inklusive Kranführer und Anfahrt im Umkreis von 30–50 km. Längere Anfahrt schlägt mit 2–4€/km Aufpreis zu Buche, längere Standzeit mit 80–150€/Stunde.
3. Kosten nach Bootslänge & Einsatzart
Die Krankosten für einen Boots-Einsatz setzen sich aus drei Teilen zusammen: Anfahrt (Pauschale 80–250€ je nach Krangröße und Entfernung), Standzeit (1–3 Stunden inklusive, jede weitere Stunde 80–150€) und Krantraverse oder Spezialgurte (80–250€ extra je nach Bootstyp). Hier Richtwerte für die häufigsten Szenarien:
| Szenario | Kran | Einsatz-Dauer | Kran gesamt | + Krantraverse |
|---|---|---|---|---|
| Sportboot 6 m vom Trailer | Mobilkran 25t | 1–2 Std. | 350–550€ | + 50–80€ |
| Yacht 10 m, einzelne Krängung | Mobilkran 50t | 2–3 Std. | 600–950€ | + 80–150€ |
| Yacht 14 m, einzeln | Mobilkran 80t | 2–4 Std. | 1.100–1.800€ | + 100–200€ |
| Yacht 18 m, schwer | Autokran 100t | 3–5 Std. | 1.800–3.000€ | + 150–250€ |
| Marina Sammel-Auswasserung | Mobilkran 50t | Wochenmiete | 2.500–5.000€ | inkl. |
| Marina Saisonvertrag (Frühjahr+Herbst) | Mobilkran 50–80t | 2× Wochenmiete | 4.500–9.000€ | inkl. |
Alle Preise netto, Richtwerte für Standard-Anfahrt 30–50 km. Bei Anfahrten über 80 km, Wochenend-Einsätzen oder Sondergurten für rahmenfreie Yachten können die Kosten 20–50% höher liegen. Wochen- und Saisonverträge mit der Marina sind 20–35% günstiger als die Summe der Einzelhübe.
Faustregel: Für eine 10-m-Yacht, die jährlich zweimal gekrant wird (Krängung + Auswasserung), zahlen Sie bei Einzelbuchung 1.200–1.900€ pro Jahr. Marinas mit Saisonvertrag verlangen oft 600–1.000€ pro Boot — bei regelmäßigem Bedarf rechnet sich der Marina-Vertrag fast immer.
4. Einsatzplanung & Wetter
Ein Boots-Hub dauert in der Regel 1–4 Stunden, je nach Bootsgröße und Zugänglichkeit. Der eigentliche Hub (Anschlagen → Anheben → Transfer → Absetzen) ist nach 15–30 Minuten erledigt — der Rest sind Vorbereitung, Boot trimmen, Mast und Takelage prüfen, Fender und Schutzpolster montieren. Hier die typischen Einsatzdauern:
Sportboot bis 8 m vom Trailer
Dauer: 1–2 Stunden. Boot rollt auf Trailer ans Wasser, Kran hebt vom Trailer, schwenkt 5–10 m und setzt im Wasser ab. Aufwand minimal.
Yacht 8–12 m, einzelner Hub
Dauer: 2–3 Stunden inklusive Vorbereitung. Mast meist demontiert (außer bei rotierendem Kran mit hoher Auslage), Hebegurte mit Filz oder Krantraverse anschlagen, Boot über Bordwand-Schutzpolster heben.
Yacht 12–16 m, Hochsee
Dauer: 3–4 Stunden. Krantraverse zwingend, Mast oft separat per Kleinkran demontiert, Bord-Anschlagpunkte vorher prüfen. Großyachten haben oft eingebaute Hub-Augen, die deutlich sicherer sind als Bordwand-Hebegurte.
Marina Sammel-Aktion
Dauer: 4–7 Tage Wochenmiete für 30–60 Boote. Reihenfolge nach Bootsgröße planen — leichte Boote zuerst, schwere zuletzt — und Pufferzeit für Wetter einbauen. Pro Tag schaffen Sie 8–14 Boote, je nach Bootsgröße und Hafen-Layout.
Wetter ist beim Boots-Hub kritischer als bei Land-Einsätzen, weil Wind das hängende Boot in Schwingung bringt:
| Faktor | Kritische Grenze | Auswirkung |
|---|---|---|
| Windgeschwindigkeit | > 30 km/h | Boot pendelt zu stark, Kranarbeit eingestellt |
| Wellengang am Wasser | > 0,5 m | Absetzen ins Wasser zu unkontrolliert |
| Frost | < −5°C | Gel-Coat sprödet, Risiko von Stoßschäden |
| Eis im Hafenbecken | jede Schicht | Absetzen ins Wasser nicht möglich, Hub verschoben |
| Gewitter | Blitzgefahr | Sofort einstellen, Kran absenken, Boot sichern |
5. Krantraverse & Spezialgurte
Ein Boot direkt mit zwei Hebegurten anzuschlagen, funktioniert nur bei robusten Sport- und Schlauchbooten. Für Yachten ist eine Krantraverse (Spreizbalken) oder ein passendes Hebegeschirr Pflicht — sonst drücken die Gurte die Bordwände ein. Hier die wichtigsten Optionen:
Krantraverse (Spreizbalken)
Stahl- oder Aluminiumbalken, der die zwei Hebegurte parallel hält und damit den Druck auf die Bordwände vermeidet. Standard für Yachten ab 8 m. Wird meist vom Kranvermieter mitgebracht oder über Marina-Lager.
Aufpreis: 80–250€ pro Einsatz
Hebegurte mit Filz / Schutzpolster
Standard-Polyestergurte mit Filz- oder Gummiauflage an den Auflagepunkten. Schützen Gel-Coat und Lackierung vor Druck- und Reibspuren. Bei seriösen Vermietern Standard, bei einzelnen Anbietern als Sonderzubehör.
Aufpreis: meist keiner, sonst 30–60€
Kettengeschirr für Kielyacht
Bei Yachten mit langem Tiefkiel (Hochsee-Segler) reichen Bordwandgurte oft nicht. Spezielles Kettengeschirr, das den Kiel umschließt und den Hub-Schwerpunkt trifft. Vorab mit dem Kran-Anbieter prüfen.
Aufpreis: 100–200€
Fender-Schutzpolster (Bordwand)
Aufblasbare oder Schaumstoff-Polster, die zwischen Hebegurt und Bordwand liegen. Verteilen den Anpressdruck und verhindern Druckstellen am Gel-Coat. Bei Yachten mit empfindlicher Lackierung oder Holz-Bordwand sehr empfehlenswert.
Aufpreis: 30–80€
Wichtig: Vor der Buchung prüfen, ob der Kran-Anbieter Krantraverse und passende Spezialgurte für Ihre Bootsklasse vorrätig hat. Manche kleinen Anbieter haben nur Standard-Hebegurte — bei einer 12-m-Yacht ist das ein Schaden-Risiko.
6. Saison-Timing: Krängung & Auswasserung
Die Boots-Saison hat zwei Spitzen, in denen Kran-Anbieter monatelang ausgebucht sind: Krängung im April–Mai (Boote zurück ins Wasser) und Auswasserung im Oktober–November (Boote ins Winterlager). Wer in diesen Wochen kurzfristig einen Kran braucht, zahlt entweder Aufpreis oder findet keinen Termin.
| Zeitraum | Saison-Status | Empfohlener Vorlauf | Preisniveau |
|---|---|---|---|
| März bis Mitte April | Vorsaison Krängung | 2–3 Wochen | Standard |
| Mitte April – Mitte Mai | Krängungs-Spitze | 4–6 Wochen | +10–25% |
| Juni – August | Sommer-Hauptsaison | 1–2 Wochen | Standard |
| September | Vorsaison Auswasserung | 2–3 Wochen | Standard |
| Oktober – Mitte November | Auswasserungs-Spitze | 4–6 Wochen | +10–25% |
| Mitte November – Februar | Winterpause (nur Sondereinsätze) | 3–7 Tage | Standard, Wetter-Risiko |
Tipp: Ihre Marina hat in der Spitzenzeit oft Vorrang bei den Stamm-Kranfirmen. Wenn Sie als Privatperson außerhalb einer Marina kranen, fragen Sie schon im Februar (für Krängung) bzw. August (für Auswasserung) den Kran-Anbieter an. Spätbuchung kostet im April und Oktober nicht nur Geld, sondern auch eine Woche Wartezeit.
7. Genehmigungen & Versicherung
Bei einem Boots-Hub geht es um drei Genehmigungs- und Haftungsebenen: Stellplatz für den Kran, Wasser-Zugang am Hub-Punkt und Versicherung für mögliche Schäden am Boot.
Marina-Genehmigung
Bei einer Marina ist die Stellplatz-Frage in der Regel über das Hafenamt geregelt — die Marina koordiniert Kran-Standort und Hub-Reihenfolge. Wenn Sie als Privatperson an einer fremden Marina kranen wollen, brauchen Sie meist eine Gastnutzungs-Erlaubnis (50–150€) und Termin-Abstimmung mit dem Hafenmeister.
Bundeswasserstraße / öffentliches Gewässer
An einer Bundeswasserstraße (Rhein, Donau, Elbe, Mittellandkanal etc.) ist das Wasser- und Schifffahrtsamt zuständig. Hub von oder ins Wasser braucht eine Genehmigung (Antrag 2–4 Wochen vorher, Gebühr 50–200€). An Binnenseen unter Landesverwaltung gilt das jeweilige Wassergesetz des Bundeslandes.
Privates Grundstück / eigener Garten
Steht der Kran auf eigenem Grundstück und das Boot wird zwischen Trailer und einem Privatgewässer (Teich, kleiner Privat-See, eigener Steg) bewegt, brauchen Sie keine behördliche Genehmigung. Prüfen Sie nur Bodenbelastbarkeit (12–20 t/m²) und eventuelle Nachbargrundstücke beim Schwenkradius.
Versicherung — Hub-Klausel prüfen
Der Kranbetreiber haftet für Bedienungsfehler über seine Betriebshaftpflicht. Schäden am Boot durch konstruktive Schwächen (Bordwand-Risse, Kiel-Brüche bei falschem Anschlag) deckt das nicht. Prüfen Sie Ihre Yacht-Kasko: Hub-Schäden sind bei vielen Standardpolicen ausgeschlossen, aber gegen Aufpreis (50–150€/Saison) erweiterbar. Bei Yachten ab 100.000€ Wert ist die Erweiterung praktisch Pflicht.
Detaillierte Hinweise zu allen Stellplatz- und Schwenk-Genehmigungen bei Land-Einsätzen: Kran aufstellen: Genehmigungen im Detail →
8. 5 Tipps für Bootseigner & Marinas
- 1
Bootslänge & Verdrängung exakt angeben — nicht Werft-Schätzung
Eine 10-m-Yacht kann zwischen 3,5 t und 8 t wiegen, je nach Bauart. Der Kran-Anbieter braucht das echte Gewicht aus den Schiffspapieren, nicht eine ungefähre Hersteller-Angabe. Falsche Angabe um 1–2 t kann den Hub kippen.
- 2
Krantraverse für Yachten ab 8 m fest mit einplanen
Direkter Bordwand-Kontakt mit Hebegurten verbiegt die Bordwand und beschädigt Gel-Coat. 80–150€ Aufpreis für die Krantraverse sind im Vergleich zu einer Lackierung-Reparatur (1.500–4.000€) trivial.
- 3
Saison-Vertrag mit Marina-affiliiertem Kran-Anbieter
Bei zwei Hüben pro Jahr (Krängung + Auswasserung) sparen Sie mit Marina-Saisonvertrag meist 20–30% gegenüber zwei Einzelbuchungen. Außerdem haben Marina-Stammkunden in der Spitzensaison Termin-Vorrang.
- 4
Wetter-Puffer in der Saison einplanen
Wind über 30 km/h stoppt jeden Boots-Hub. In der Krängungs- und Auswasserungs-Spitze gibt es im April und Oktober im Schnitt 2–4 Tage pro Woche, an denen das Wetter zu schlecht ist. Buchen Sie 2–3 Tage Puffer ein und einigen Sie sich vor dem Termin auf eine Wetter-Klausel.
- 5
Foto-Dokumentation vor und nach dem Hub
Fotografieren Sie den Bootszustand (Bordwand, Kiel, Beschläge) vor dem Hub und direkt nach dem Absetzen. Bei Reklamationen ist die Beweislast eindeutig — und bei seriösen Anbietern erleichtert das die Schadensregulierung. Auf eigene Faust oder mit Marina-Personal als Zeuge.
9. Häufige Fragen zur Bootskran-Miete
Was kostet ein Bootskran-Einsatz für eine 10-m-Yacht?
Für eine typische 10-m-Segelyacht (4–6 t) zahlen Sie 500–900€ pro Einsatz mit einem Mobilkran 35–50t. Der Preis umfasst Anfahrt im Umkreis von 30–50 km, 2–3 Stunden Einsatzzeit inkl. Kranführer und Standard-Hebegurte. Bei einem Hafen mit fester Slip-Anlage rechnen Sie eher mit 250–450€ — dort kommt aber meist nur ein hafeneigener Bootslift zum Einsatz, kein Mobilkran. Krantraverse für empfindliche Hochsee-Yachten oder Mehrrumpfboote kostet 80–150€ extra.
Welcher Kran für Segelboot vs. Motoryacht?
Das hängt fast ausschließlich von Länge und Verdrängung ab, nicht vom Bootstyp. Segelboote bis 8 m und Motoryachten bis 7 m wiegen meist unter 3 t — dafür reicht ein Mobilkran 25–35t (400–700€/Einsatz). Segelyachten 9–12 m liegen bei 4–8 t und brauchen einen Mobilkran 50t (600–1.200€). Ab 12 m oder 8 t Verdrängung steigen Sie auf einen Mobilkran 80–100t um (1.000–2.000€). Bei Segelyachten kommt der hohe Mast als Faktor dazu — entweder Sie demaskieren vor dem Hub oder Sie brauchen einen Kran mit deutlich mehr Auslage.
Brauche ich einen Kranführer?
Beim Mobilkran und Autokran ist der Kranführer gesetzlich vorgeschrieben (DGUV Vorschrift 52) und im Mietpreis enthalten — Sie übernehmen das Boot nicht selbst. Anders beim Minikran für sehr kleine Boote bis 1,5 t (Schlauchboot, Beiboot, Jolle): da reicht eine 30–60-minütige Einweisung und Sie bedienen den Kran per Funkfernsteuerung. Für eine Yacht ab 5 m Länge ist der Profi-Kranführer aber auch sicherheitstechnisch sinnvoll, weil das Boot beim Anschlagen unter Last verrutschen kann.
Bootslift im Hafen oder Mobilkran — was ist günstiger?
Wenn Ihr Hafen einen festen Bootslift hat, ist das fast immer die günstigere Lösung: 200–500€ pro Hub für Boote bis 15 m. Ein Mobilkran-Einsatz kostet 500–1.500€, weil Anfahrt, Stellplatz-Aufbau und Kranführerstunden hinzukommen. Mobilkran lohnt sich, wenn (a) der Hafen keinen Lift hat, (b) der Lift zu klein für Ihre Yacht ist, (c) Sie die Yacht im eigenen Garten überwintern oder (d) Sie ein Boot zwischen zwei nicht angeschlossenen Gewässern transferieren. Bei regelmäßigem Bedarf prüfen Sie auch Saison-Verträge mit kran-affiliierten Marinas — die sind oft 20–30% günstiger als Einzelbuchung.
Kann ich meine Yacht aus dem Garten direkt zu Wasser kranen?
Theoretisch ja — bei Booten bis 8 m und 3 t Verdrängung kommt ein Mobilkran 35–50t in fast jeden Vorgarten, sofern Anfahrt und Stellplatz mindestens 4 × 8 m frei sind. Praktisch hängt es von zwei Faktoren ab: (1) Bodenbelastbarkeit — der Kran braucht 12–20 t/m² Tragfähigkeit, das schaffen viele Rasenflächen nur mit Lastverteilungsplatten; (2) Schwenkradius — der Kran muss aus dem Stand das Boot über mindestens 6–10 m Auslage anheben und absetzen. Bei größeren Yachten oder ungünstiger Lage prüfen Sie eine Kran-Trailer-Kombination: das Boot wird mit Mobilkran auf den Bootstrailer gehoben, dort separat zur Slipstelle gefahren, dann am Wasser nochmal gekrant.
Welche Versicherung brauche ich für den Hub?
Der Kranbetreiber haftet für Schäden, die durch Bedienungsfehler oder Materialversagen am Kran entstehen — das ist über seine Betriebshaftpflicht abgedeckt (Standard 5–10 Mio. €). Schäden am Boot durch unsachgemäße Anschlagpunkte, falsche Hebegurte oder durch konstruktive Schwächen am Boot selbst sind aber nicht automatisch dabei: dafür brauchen Sie eine Yacht-Kasko mit Hub-Klausel oder eine separate Transportversicherung. Prüfen Sie vor dem Termin, ob Ihre bestehende Yacht-Versicherung Hub-Schäden einschließt — viele Standardpolicen schließen das aus, sind aber gegen Aufpreis (50–150€/Saison) erweiterbar.
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